Rebsorten: Sangiovese
Ausbau: 10 Monate in Tonneaux- und Barriquefässern
Alkoholgehalt: 12,5% vol
Säure: 5,20 g/l
Restzucker: 0,57 g/l
Ein Wein mit dem Charakter eines Roten und der Anmut eines Weißens. Er entstand aus Sangiovese-Trauben, die nach den Regenfällen Anfang September geerntet wurden; allein die prallen und reifen Früchte wurden gepflückt, wobei besonderes Augenmerk auf die Frische gelegt wurde. Nach dem Entrappen wurden die Trauben direkt gepresst, verweilten allerdings nur kurz in der Presse, um eine sehr leichte Extraktion der Farbpartikel zu erzielen. Danach durchlief der Most den gleichen Prozess wie ein Weißwein (Kaltdekantierung, Gärung bei 20 °C). Was ihn jedoch einzigartig macht, ist die Reifung in Holzfässern: Tonneaux und Barriques. Ihre „Umarmung“ dauerte zehn Monate an, während derer der Wein die malolaktische Gärung durchlief, körperreicher wurde und auch sein Bouquet an Üppigkeit gewann.
Verkostung - Farbe: Kräftiges, leuchtendes Rosa, mit zunehmendem Alter orangefarbene Nuancen. An der Nase: Intensiv, mit Aromen von roten Früchten und reifen Kirschen, Vanillenoten und einem Hauch von Zimt. Im Mund: Harmonisch, unerwartet vollmundig, körperreich wie ein Rotwein, delikat und weich wie ein Weißer.
Kombinationsmöglichkeiten - Auch bei Tisch bestätigt der Rosé, allen Herausforderungen gewachsen zu sein: Er scheut sich nicht vor kräftigen Aromen wie die eines Crostone mit Pecorino und Sardellen oder einer Platte mit Wurstwaren und halbgereiftem Käse. Er passt auch sehr gut zu strukturierten Fischgerichten wie Linguine mit Schwertfischragout, Sardinen „alla Beccafico“ oder einem Cacciucco (= toskanische Fischsuppe) und begleitet perfekt herzhafte Hauptgerichte: ein Omelett mit Paprikaschoten, Thymian und „Piccantissima“ oder ein Hähnchen nach Teufelsart.