Rebsorten: Sangiovese
Ausbau: 6 Monate in Tonneaux und Barriques
Alkoholgehalt: 12,5% vol
Säure: 4,90 g/l
Restzucker: 0,87 g/l
Ein Jahr nach seinem Debüt mit dem Jahrgang 2024 hat sich der Barriccato Rosé, ein Roséwein, der die Lebendigkeit eines jungen Weins mit der vom Ausbau in Holz verliehenen Tiefe und den Charakter eines Roten mit der Feinheit eines Weißweins verbindet, erneut bestätigt. Die Trauben wurden etwas früher als üblich geerntet, um den Moment „einzufangen“, in dem die sortentypische Frische noch nicht wärmeren und reiferen Noten gewichen ist, und um den Alkoholgehalt niedrig zu halten. Nach dem Entrappen genügte ein kurzer Aufenthalt in der Presse während des Kelterns, um eine intensive und leuchtende rosa Farbe zu erzielen. Der Most wurde wie ein Weißwein verarbeitet und einer Kaltdekantierung und der Gärung bei 20 °C unterzogen. Und dann war es Zeit für die bereits gewonnene Wette - angesichts der allgemeinen Begeisterung -, der Ausbau in Holz, in Tonneaux- und zuvor bereits verwendeten Barriquefässern, in denen die alkoholische und malolaktische Fermentation abgeschlossen wurde. Der sechsmonatige Ausbau hat dem Wein größeren Körperreichtum und Rundheit verliehen und sein aromatisches Profil bereichert, ohne ihm dabei etwas von seiner jugendlichen Seele zu nehmen.
Verkostung - Farbe: Er zeigt sich im leuchtenden Rosa eines toskanischen Sonnenuntergangs; mit zunehmendem Alter Tendenz zum Orangefarbenen. An der Nase: Blumige und fruchtige Aromen mit Noten von Sauerkirsche und Wiesenblumen im Vordergrund. Im Mund: Geschmeidig, aber weich und vollmundig; leicht tanninisches Finale, auch dank des Nachgeschmacks von Holz, der den Abgang verlängert.
Kombinationsmöglichkeiten - Es handelt sich um den Rosé der Herausforderungen, weshalb er sich weder vor kräftigen Geschmacksnoten (ein Crostone mit Pecorino und Sardellen, eine Platte mit Wurstwaren und halbgereiftem Käse…) noch vor strukturierten Fischgerichten wie Linguine mit Schwertfischragout, Sardinen „alla Beccafico“ oder einem Cacciucco (eine toskanische Fischsuppe) scheut. Auf dem „Festland“ bietet er mühelos einem Hühnchen nach Teufelsart oder einem Omelett mit Paprikaschoten, Thymian und „Piccantissima“ die Stirn.