Rebsorten: Verdicchio
Alkoholgehalt: 12,5% vol
Säure: 5,9 g/l
Restzucker: 0,31 g/l
Die Meeresbrise, die nur wenige Kilometer von der Adriaküste entfernt die Hügel der Castelli di Jesi liebkost, verleiht diesem Verdicchio eine mineralische Schmackhaftigkeit, die wunderbar mit seinem frischen und fruchtigen Bouquet harmoniert. Das Jahr 2025 verlief regelmäßig mit einigen Gewittern, die ohne Schaden anzurichten den „Durst" der Rebstöcke löschten. Die geernteten Trauben waren gut entwickelt und auf den Punkt reif; sie wiesen einen nicht zu hohen Zuckergehalt auf, der durch eine gute Säure und einen harmonischen pH-Wert ausgeglichen wurde - ideal für einen Weißwein mit frischem Charakter. Im Weinkeller wurden die Trauben im Ganzen unter geschützter Atmosphäre gepresst, um den Most vor Oxidation zu bewahren. Darüber hinaus wurde der Vorlaufmost (der als erster aus der Presse fließende, feinere und delikatere Most) umgehend entnommen, bevor derjenige aus den kräftigeren Pressungen gewonnen wurde. Die Gärung erfolgte getrennt nach ihren Herkunftsweinbergen: Die Vorlaufmoste bei einer Temperatur von 17 °C, um ihre feinen Aromen zu schützen, die anderen, körperreicheren Mostsorten bei 19-20 °C. Kurz vor Jahresende fand die Assemblage statt, wobei nur die edelsten Feinhefen im Wein in Suspension gehalten wurden.
Verkostung - Farbe: Hellgelb mit grünlichen Reflexen. An der Nase: Zunächst Jasmin und weiße Blüten, gefolgt von Banane und einer leichten Zitrusnote. Im Mund: Schmackhaft, angenehm zu trinken, mit mineralischen Noten und einer guten Säure.
Kombinationsmöglichkeiten - Mit der typischen Küche seiner Heimat kombiniert kann man nichts falsch machen: zu Fischgerichten wie Linguine mit Venusmuscheln, Schalen- und Weichtieren oder einem schönen Teller mit frittierten Sardellen und anderen kleinen Fischen. Er passt des Weiteren sehr gut zu Risottos „vom Land", beispielsweise mit Spargel oder Lauch, aber auch zu Fusilli mit Pesto, gegrilltem Gemüse und Ziegen- und Schafskäse. Im Sommer ist er ein perfekter Begleiter zu kalten Speisen und Salaten oder einer Pizza mit Pecorino-Spänen (ohne Tomaten).