Rebsorten: Vernaccia di San Gimignano
Ausbau: 12 Monate in Tonneaux
Alkoholgehalt: 13 % vol
Säure: 5,40 g/l
Restzucker: 0,44 g/l
Auf den Hügeln von Castelvecchio, unweit des wunderhübschen toskanischen Städtchens San Gimignano - und nur in dieser Gegend! -, gedeiht eine edle Rebsorte, deren Name seit dem Mittelalter bekannt und geschätzt ist: der Vernaccia di San Gimignano. In der friedlichen Umgebung des dortigen Naturschutzgebiets trifft die vom Tyrrhenischen Meer wehende Brise auf ein außergewöhnliches Terroir (vor Millionen von Jahren befand sich hier der Grund eines Meeres), das dem Wein Schmackhaftigkeit, Frische und eine salzige Note verleiht, die ihn unverwechselbar macht. Im Jahr 2024 ließen nach einem heißen und trockenen Sommer die Regenfälle kurz vor der Weinlese die Beeren stark anschwellen, sodass eine schnelle und zeitnahe Ernte erforderlich wurde. Die Trauben für den Vernaccia Riserva wachsen im höchsten Teil der Weinberge; hier werden die aromatischsten Früchte geerntet, deren Eigenschaften dank der sofortigen Pressung am Rande des Weinbergs und der umgehenden Kühlung des Mosts erhalten bleiben. Nach der Gärung bei 18 °C wurden die groben Hefen abgesondert und nur die feinsten in Suspension gehalten, um die aromatische Komplexität der Trauben hervorzuheben. Der Ausbau erfolgte in 500-Liter-Tonneaux, die nur zum Teil neu sind, um ein optimales Gleichgewicht zwischen der Struktur des Weins und jener, die die Tannine des Holzes beisteuern, zu erzielen.
Verkostung - Farbe: Strahlendes Goldgelb. An der Nase: Noten von Gebäck und Vanille mit einem Hauch von Walnüssen und Schalenfrüchten im Allgemeinen. Im Mund: Samtig und seidig, durch die Frische ausgewogene Weichheit des Alkoholgehalts und der für den Vernaccia typische Abgang von Mandelaromen.
Kombinationsmöglichkeiten - Er passt sehr gut zu den Fischgerichten des Tyrrhenischen Meers: dampfgegarten Krustentieren, zu einer in Folie gebackenen Dorade, zu Spaghetti mit Meeresfrüchten oder Klippfisch auf maremmanische Art. Doch kommt er auch hervorragend mit ersten Gängen „vom Land” zurecht wie Linguine mit Basilikumpesto, Kaninchen mit Oliven oder mit Pecorino und Rosmarin überbackenen Crostini.