Poverella

(= Die Ärmliche; Soße aus rohen, frischen Tomaten)

Zutaten für 5 Scheiben Bruschette: 5 Scheiben Weißbrot (möglichst ohne Salz)4 große, reife Tomaten1 Knoblauch zehe15 Blättchen Basilikum Olivenöl ExtravergineEine Prise Oregano Salz

Sie ist eine in unserer Gegend sehr "umworbene" Bruschetta, welche so aufgrund ihrer Einfachheit und Unverfälschtheit benannt wurde; eine "Armut", welche Geschmack- und Aromafülle versteckt!

Für fünf Scheiben hausgemachtes, geröstetes Brot vermischen Sie in einer Schüssel 4 große in Stücke geschnittene und gut abgetropfte Tomaten (fest und gut reif) mit einer fein zerkleinerten Knoblauchzehe, ca. zehn frischen, mit den Fingern zerzupften Basilikumblättern, einer Prise Salz und Oregano. Lassen Sie alles für ca. dreißig Minuten ruhen. Sobald diese Zeit abgelaufen ist, schütten Sie den Saft ab, welchen die Tomaten abgegeben haben. Mit reichlich Olivenöl Extravergine anmachen, mindestens 2 Esslöffel pro Scheibe, und etwas nachsalzen (sicherheitshalber vorher probieren). Mit einem Löffel verteilen Sie den Inhalt der Schüssel auf die Brotscheiben, verzieren jeweils mit einem ganzen Basilikumblatt und servieren zu Tisch.

"La Poverella" ist nicht nur eine Vorspeise oder Soße, aber beides zusammen und kann auf mannigfaltige Art und Weise verwendet werden. Außer Bruschetta und Nudeln jeder Art (Gerichten, denen sie selbst für die Kleinsten einen angenehmen Geschmack verleiht), können Sie mit ihr Pizzas belegen, Fladenbrote und Brötchen füllen. Sie ersetzt ausgezeichnet die passierten oder geschälten Tomaten und kann für einen üppigen Salat mit rohem Gemüse und Mozzarella (oder anderen Käsensorten) sowie mit Thunfisch und kaltem Fleisch vermischt werden. Sie ist auch zusammen mit gekochtem Gemüse schmackhaft und schenkt Gemüsesuppen und -pürees Geschmack. Wir verwenden sie, um Nudeln anzumachen, auch gemeinsam mit anderen Soßen: eine im Besonderen ist das Pesto. Zu Nudeln ist, zumindest für diejenige, die schreibt, etwas geriebener Parmigiano oder Pecorino (oder beides) über dem fertigen Gericht Pflicht.
Für die Chili/peperoncino -(oder Pfeffer -) Fans gibt es weder Grenzen noch Gegenanzeigen: es ist eine angemessene "Retuschierung"!