Rebsorten: Pinot Grigio
Ausbau: mindestens 33 Monate auf den eigenen Hefen
Alkoholgehalt: 12,5% vol
Säure: 5,50 g/l
Restzucker: 6,00 g/l
Die Pinot-Nero-Trauben legen ein neues Gewand an, behalten jedoch ihren Charakter: Durch den kurzen Kontakt mit den Schalen während der Pressung erhält der Sekt seine puderrosa Farbe; zugleich bewahrt er die Eleganz der edlen und delikaten Rebsorte, der unbestrittenen Hauptdarstellerin der Metodi Classici. Im Oltrepò Pavese – die für den Anbau von Trauben zur Sektherstellung prädestinierte norditalienische Region - brachte der heiße und trockene Sommer 2022 etwas weniger saftige, jedoch konzentrierte Früchte mit einem hohen Zuckergehalt hervor. Eine aufmerksame Ernte von Hand ermöglichte die Auslese der besten Trauben, aus denen allein der feinere und an weichen Polyphenolen reiche Vorlaufmost gewonnen wurde. Nach der ersten Fermentation folgte der Höhepunkt eines jeden Metodo Classicos: die Zweitgärung in der Flasche mit autochthonen Hefen, die im Frühjahr stattfand und mehrere Wochen andauerte. Nachdem sich die feine und cremige Perlage gebildet hatte, die das wahre Markenzeichen des Cuvée rosé darstellt, ruhte der Wein mindestens zwei Jahre lang auf den Hefen (aus denen für den Jahrgang 2022 fast drei Jahre geworden sind, sehr zur Freude derjenigen, die eine Flasche öffnen!).
Verkostung - Farbe: Leuchtendes, nicht zu intensives Puderrosa. An der Nase: Kleine rote Früchte - Himbeeren, Johannisbeeren, Walderdbeeren -, blumige Noten von Hundsrose und ein delikater Hauch von Hefe, Brotkruste und Brioche. Im Mund: Frisch und elegant mit der typischen Mineralität und Salzigkeit der viallinischen Metodi Classici, feine Perlage, die den ausgeprägten Aromareichtum an den Gaumen trägt.
Kombinationsmöglichkeiten - Er ist der König des Aperitifs (mit Käse, Wurstwaren, Peperonata Dolce...), von Vorspeisen wie Vitello tonnato oder delikaten ersten Gängen – einem cremigen Risotto mit Birnen –, jedoch auch von Hauptgerichten mit Fisch und Krustentieren. Der Cuvée rosé schließt das Essen auf schöne und süße Weise (warum nicht?) als Begleitung einer Crostata mit Erdbeerkonfitüre ab oder einfach nur mit frischen Erdbeeren.